Infrarot-Sauna - eine Alternative zum herkömmlichen Schwitzen.

Infrarotlicht ist vielen aus dem Gesundheitsbereich bekannt. Dabei handelt es sich um eine natürliche Strahlung, die auch in unserem Sonnenlicht vorkommt und im Körper des Menschen das Wärmeempfinden auslöst. Seit ca. 15 Jahren gibt es, alternativ zur bekannten Blocksauna, Wärmekabinen und Saunen mit Infrarotlicht.
Wird in einer Blocksauna die Innentemperatur durch den Saunaofen auf 70 bis 110 Grad Celsius erhitzt, so liegt die Raumtemperatur in der Infrarot-Sauna bei nur ca. 35 bis höchstens 50 bis 60 Grad Celsius. Infrarot-Strahlung ist nicht in der Lage die Umgebung zu erhitzen. Trifft sie auf den Körper, dringt sie in die Haut ein und erhöht die Körpertemperatur. Der Körper schwitzt von innen heraus. Ein Vorheizen der Kabine ist deshalb nicht nötig. Diese niedrigere Raumtemperatur wird von Menschen, die bei starker Hitze mit Kreislaufproblemen zu kämpfen haben, als weniger belastend empfunden.
Durch die geringe Feuchtigkeitsentwicklung kann die Infrarot-Sauna fast überall aufgestellt werden, auch in gemieteten Wohnungen oder Häusern. Wie bei einem Saunaofen wird kein 400-Volt-Starkstromanschluss benötigt, sondern nur eine normale 230 Volt Steckdose. Dies hilft beim Strom sparen.
Die Infrarot-Saunen sind in vielen Größen, Ausführungen und Preisklassen erhältlich. Fertig montiert oder zum selber bauen. Von der „Einplatz-Kabine“ bis zur familientauglichen Großkabine. Für diejenigen, die auf eine klassische Blocksauna mit Saunaofen nicht verzichten möchten, haben verschiedene Hersteller eine Kombisauna mit beiden Möglichkeiten im Programm.

Autor ist Frank Schiffer
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